Am 13. März 2012 verunfallte ein Reisecar mit zwei belgischen Schulklassen im Wallis schwer.
keystone
Schweiz
Unfallursache des Busdramas im Wallis weiterhin unklar
Donnerstag, 30. August 2012, 15:45 Uhr
Fünf Monate nach dem Unfall eines belgischen Reisecars im Wallis liegt der Walliser Staatsanwaltschaft nun der Obduktionsbericht zum Chauffeur vor. Daraus geht hervor, dass der Fahrer an den Verletzungen gestorben ist, die er sich beim Unfall zugezogen hat.
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Ausserdem schlössen die toxikologischen Abklärungen aus, dass der Lenker unter Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln gestanden habe, schrieb die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis in einem Communiqué.
Der Chauffeur habe aber täglich ein Antidepressivum eingenommen, heisst es. Dies erkläre die Spuren von Paroxetin im Blut. Die gemessene Menge liege jedoch im Bereich, der bei einer entsprechenden Therapie üblich sei, hiess es weiter.
Der belgische Reisecar mit 52 Personen an Bord war am Abend des 13. März im Tunnel der Autobahn A9 nahe Siders frontal in die Wand einer Nothalte-Nische gefahren. Beim Unfall wurden 22 Kinder und 6 Erwachsene getötet. 24 Kinder wurden teils schwer verletzt.
(sda/rufi; frey)



