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Schweiz

Sind wir jetzt 8 Millionen?

Donnerstag, 30. August 2012, 14:15 Uhr

Ende 2011 belief sich die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz auf 7’954’700 Einwohner – 84'500 oder 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das zeigen die definitiven Ergebnisse der Bevölkerungsstatistik. Inzwischen dürfte die 8-Millionen-Grenze erreicht sein.

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Die ständige Bevölkerung umfasst Schweizer Staatsangehörige sowie alle Personen ausländischer Nationalität, ausgenommen jene mit Kurzaufenthaltsbewilligungen oder Personen im Asylprozess, die sich weniger als ein Jahr in der Schweiz aufhalten.

Gemäss der neusten Statistik für das Jahr 2011 des Bundesamtes für Statistik (BFS) lebten per 31. Dezember 2011 insgesamt 1’816’000 Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit in der Schweiz. Dies sind 49'700 mehr als am Jahresende 2010, oder 22,8 % gegenüber 22,4 % im Jahr zuvor.

Die Mehrheit (63,3 %) stammen aus EU/EFTA-Mitgliedsstaaten. Die grössten Nationalitätsgruppen waren im Jahr 2011 Italien (15,9 %), Deutschland (15,2 %), Portugal (12,3 %) und Serbien (5,8 %).

Kantone legen alle zu

Das demographische Wachstum widerspiegelt sich in der Bevölkerungszunahme in den Kantonen. Von den 26 Kantonen verzeichneten 9 ein Wachstum, das im schweizerischen Durchschnitt oder darüber lag (+1,1 Prozentpunkte).

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Demographisches Wachstum 2011 verzeichneten 9 von 26 Kantonen eine Bevölkerungszunahme, die gleich oder höher als der schweizerische Durchschnitt war (+ 1,1 Prozentpunkte). Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS)

Die stärksten Zunahmen waren in den Kantonen Freiburg (+2,2), Waadt und Zug (je +1,8), Glarus (+1,6), Thurgau, Zürich und Wallis (je +1,4), Luzern (+1,2) und Aargau (+1,1) zu beobachten. Im Kanton Basel-Landschaft blieb die Bevölkerungszahl zwischen 2010 und 2011 praktisch stabil. Ein Rückgang der Bevölkerung ergab sich im Kanton Uri (-0,1).

Eine 12-Personen-Gemeinde

Die Wohnbevölkerung der Schweiz lebte 2011 in 2485 politischen Gemeinden von sehr unterschiedlicher Grösse. Während die grösste Schweizer Gemeinde, Zürich, am 31. Dezember 2011 insgesamt 377'000 Einwohnerinnen und Einwohner hatte, zählte die kleinste Gemeinde, Corippo im Kanton Tessin, nur gerade zwölf Personen.

Demgegenüber lebten 45,7 % aller Personen in den 145 Städten mit mehr als 10'000 Einwohnern. Jede achte Person – insgesamt 984'800 Personen – lebte in einer der fünf Schweizer Grossstädte Zürich, Genf, Basel, Lausanne und Bern. Diese Städte zählen zwischen 377'000 (Zürich) und 125'700 (Bern) Einwohner.

137'800 Personen mit Nebenwohnsitz

Man spricht von Nebenwohnsitz, wenn eine Person ausserhalb ihrer Niederlassungsgemeinde bzw. der Gemeinde des Hauptwohnsitzes für die Dauer von mindestens drei aufeinanderfolgenden Monaten oder von insgesamt drei Monaten innerhalb eines Jahres einen weiteren Wohnsitz hat.

Ende 2011 besassen 1,7 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung eine solche zweite Bleibe. Diese finden sich in Gemeinden, in denen Personen aufgrund eines Schul- oder Universitätsbesuches oder einer Arbeit wohnten oder sich in einem Heim, Spital oder einer Strafanstalt aufhielten.

Zwei grosse Altersgruppen prägen die Altersstruktur der Bevölkerung mit Nebenwohnsitz: einerseits Männer und Frauen zwischen 15 und 29 Jahren (65'800 – dies entspricht einem Anteil von 47,7 Prozent aller Personen mit Nebenwohnsitz) und andererseits 80-jährige und ältere Personen (17'300 bzw. 12,5%).

(sf/from; fref)