Schweiz
Gerhard Blocher bei «Schawinski»: «Ich werde nicht gewählt»
Der grosse Bruder und «Privatseelsorger» von Christoph Blocher legt bei «Schawinski» seine Familie und seine politischen Vorstellungen dar. In seine Kandidatur für den Schaffhauser Kantonsrat setzt er nicht allzu viele Hoffnungen.
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Roger Schawinski wagt im Gespräch mit Gerhard Blocher einen Blick hinter die Kulissen des Blocher-Clans. Doch der ältere Bruder von Christoph Blocher gibt sich erst zugeknöpft. Schliesslich lässt er sich trotzdem noch einiges über seine Familie entlocken. Die Motivation im Leben der Blochers sei der Auftrag und nicht der Ehrgeiz. «Das ist, wenn einer das Gefühl hat, er müsse was machen. Dann liegt ein Auftrag vor. Von wem ist egal.»
Kein Blocher-Bonus
Bei Christoph Blocher und ihm sei schwierig zu beantworten, «wer das Original und wer die Kopie sei». Doch gesellschaftlich sei es nicht einfach den Blochers anzugehören: «Ich habe keinen Blocher-Bonus. Das ist eher ein Schaden als ein Nutzen.»
Auch zu seinen politischen Ambitionen hat Gerhard Blocher ein lockeres Verhältnis Er sei einfach gefragt worden. Er gehe aber davon aus, dass er sicher nicht in den Kantonsrat gewählt werde.
Heiss diskutiert wurde auch der Dokumentarfilm «Reporter», der kurz vor der Abwahl Christoph Blochers als Bundesrat gesendet wurde, und für einige empörte Politikerstimmen gesorgt hatte. «Ich bin auf jeden Fall nicht Schuld an der Abwahl meines Bruders», sagte Gerhard Blocher dazu lapidar.
(sf/rufi; muei;galc)







