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Sarkozy-Nachfolge: Spannendes Rennen um UMP-Vorsitz
Das Rennen um den Vorsitz der konservativen ehemaligen Regierungspartei UMP ist in vollem Gange. Nun hat auch UMP-Generalsekretär Jean-François Copés angekündigt, das Amt übernehmen zu wollen. Sein härtester Rivale ist Ex-Regierungschef François Fillon.
Der Posten des Parteivorsitzenden der UMP ist seit 2007, dem Jahr von Nicolas Sarkozys Wahl zum Präsidenten, nicht besetzt. Die Satzung der Partei sieht vor, dass das Amt unbesetzt bleibt, wenn der Parteipräsident zum Staatschef wird.
Mit der Wahl von François Hollande und der Niederlage Sarkozys im Mai musste der Posten neu besetzt werden. Gleichzeitig hatten in der UMP interne Grabenkämpfe begonnen.
Copé vom rechten Flügel unterstützt
So plädiert etwa der rechte Flügel der Partei, dem auch der 48-jährige Jean-François Copés angehört, für eine Annäherung an die Wähler des rechtsextremen Front National.
Die gemässigte Gruppe um Copés' Rivalen François Fillon lehnt hingegen einen Rechtsruck ab, wie er Sarkozy auch im Wahlkampf vorgeworfen worden war.
Wahl im Trio
Die rund 260'000 Mitglieder der UMP werden nun in zwei Wahlgängen am 18. und 25. November über ihren neuen Parteichef entscheiden. Die Kandidaten müssen sich gemeinsam mit einem Stellvertreter und einem Generalsekretär in einer Dreiergruppe zur Wahl stellen. Noch bis zum 18. September können Kandidaten ihre Bewerbung abgeben.
(sda/muep;falt)







