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Schweiz

Rauchverbot spaltet die CSP

Samstag, 25. August 2012, 17:10 Uhr

Bei ihrer Delegiertenversammlung in Freiburg hat die CSP die Parolen für den Urnengang am 23. September gefasst. Dabei standen am Ende ein Ja, ein Nein und eine Stimmfreigabe.

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Gesundheitsschutz versus regionale Gegebenheiten: Die CSP-Delegierten konnten sich nicht entscheiden, welches Gut höher zu bewerten ist. csp

In der Christlich-sozialen Partei (CSP) gehen die Meinungen zur Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» auseinander. Die Delegierten beschlossen deshalb an ihrer Versammlung in Freiburg Stimmfreigabe.

Unbestritten war unter den CSP-Delegierten hingegen der Bundesbeschluss zur Jugendmusikförderung, wie die Partei mitteilte. Die Ja-Parole wurde einstimmig gefasst. Einstimmig abgelehnt haben die Delegierten die Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» des Hauseigentümerverbandes. Die drei Vorlagen kommen am 23. September an die Urne.

Keine Konkurrenz für Neat

Weiter hat die CSP eine Resolution gegen einen zweiten Strassentunnel durch den Gotthard verabschiedet. Ein solcher sei nicht mit dem Alpenschutzartikel der Bundesverfassung vereinbar, heisst es darin. Ausserdem solle die Neat, welche die Steuerzahler über 20 Milliarden Franken gekostet habe, nicht konkurrenziert werden.

(sda/maiu;coro)