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Hollande: Warme Worte für Griechenland, aber kein Nachgeben

Samstag, 25. August 2012, 14:37 Uhr, Aktualisiert 15:27 Uhr

Solidarität ja, Nachsicht nein: Der französische Präsident François Hollande will Griechenland auf jeden Fall in der Eurozone halten. Allerdings müsse Athen seine Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen.

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Charme-Offensive von Samaras in Paris («Tagesschau» vom 25.08.2012)

Hollande folgte damit bei seinem einstündigen Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras im Elysée-Palast der Linie von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Diese hatte Samaras tags zuvor empfangen und diesen aufgefordert, die mit den Geldgebern vereinbarten Zusagen einzuhalten.

Griechen wollen 2 Jahre Aufschub

Samaras selbst verströmte auch in Paris Optimismus und übte sich in Durchhalteparolen: «Griechenland wird es schaffen, in der Eurozone zu bleiben.» Es gebe gemeinsame Probleme, aber auch gemeinsame Hoffnung. «Ein Erfolg Griechenlands wird ein Erfolg Europas sein.»

Die erhofften Zugeständnisse von französischer Seite blieben jedoch aus: Hollande machte Griechenland zunächst keine Hoffnung auf Lockerungen beim Sparpaket. Samaras fordert zwei Jahre Aufschub bei der Umsetzung der notwendigen Reformen. Damit war er jedoch schon am Freitag bei Merkel auf taube Ohren gestossen.

(sda/dpa/falt;fasc)