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Lebenslänglich wegen Massaker von Srebrenica gefordert
Vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den ehemaligen bosnisch-serbischen General Zdravko Tolimir gefordert. Tolimir habe sich durch seine Beteiligung am Massaker von Srebrenica des Völkermordes schuldig gemacht.
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«Das einzig mögliche Urteil ist lebenslange Haft», sagte der Vertreter der Staatsanwaltschaft Peter McCloskey. Der heute 63jährige Tolimir ist in Den Haag wegen Völkermordes, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt.
Im Mai 2007 war er in Bosnien gefasst worden; während des Bosnienkrieges (1992-1995) war er einer von sieben Stellvertretern des ebenfalls in Den Haag angeklagten ehemaligen bosnisch-serbischen Armeechefs Ratko Mladic. Zusammen mit Mladic soll Tolimir an den Planungen für das Massaker von Srebrenica beteiligt gewesen sein.
8000 Tote Muslime
Im Juli 1995 waren bosnisch-serbische Milizen in die damalige UNO-Schutzzone Srebrenica einmarschiert und hatten rund 8000 Muslime – vorwiegend Männer und Jungen – verschleppt und getötet. Tolimir, der sich allein verteidigt, plädiert auf nicht schuldig. Der Prozess gegen ihn hatte im Februar 2010 begonnen.
(sda/afp/blur;horm)






