Vermischtes
Rekord-Temperaturen und dann Gewitter
Seit Freitag erlebt die ganze Schweiz eine Spätsommer-Hitzewelle. Am Montag gab es einen neuen Jahreshöchstwert mit 36,9 Grad in Sitten (VS). Dies ist der höchste in der Schweiz gemessene Wert seit dem Sommer 2003. Auf die Hitze folgten dann die Gewitter.
Jetzt ist es soweit. In der Schweiz gab es heute einen neuen Jahreshitzerekord mit 36,9 Grad in Sitten (VS). Dies ist die höchste in der Schweiz gemessene Temperatur seit dem Hitzesommer 2003. Auch im Tessin gab es am Nachmittag für den Kanton einen neuen Jahreshitzerekord mit 33,9 Grad.
Sehr heiss war es aber auch in Genf mit 34,5 Grad und in Aarau mit 34,3 Grad. Im Mittelland lagen die Temperaturen verbreitet zwischen 31 und 34 Grad, an den meisten Orten war es der heisseste Tag des Jahres.
Dies war nicht ganz überraschend, lag doch bereits am Morgen die Temperatur um rund 4 Grad höher als noch am Sonntagmorgen. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass in der Höhe nicht mehr ganz so warme Luft daher kam.
10vor10 ging der Frage nach, was eigentlich genau passiert, wenn der Temperaturanzeiger 36 Grad anzeigt.
In der Höhe war der Sonntag der heisseste Tag. Dort gab es teilweise neue Allzeitrekorde. Auf dem Jungfraujoch im Berner Oberland wurde ein Wert von 12,8 Grad gemessen. Das waren 0,6 Grad mehr als beim bisherigen Rekord vom 21. Juni 1998.
Erste heftige Gewitter
Gegen Abend gab es in den Bergen erste heftige Gewitter, dies vor allem im Wallis und im Berner Oberland. In der Nacht dürfte es auch noch am Jura und am Nordrand der Schweiz erste Gewitter geben.
Am Dienstag gehen die Temperaturen nur unwesentlich zurück. Erst am Mittwoch sinken die Werte in der Deutschschweiz auf knapp unter 30 Grad, davon merken wir aber wenig. Mit zunehmender Schwüle fällt dem Menschen das Schwitzen schwerer, und er hat ein grösseres Hitzeempfinden.
Der so genannte Hitzeindex besagt, dass sich 30 Grad bei 50 Prozent Luftfeuchtigkeit wie 31 Grad anfühlen. Bei 70 Prozent Luftfeuchtigkeit ergibt sich bereits ein Wert von 36 Grad und bei 90 Prozent gibt es gefühlte 41 Grad. Von einer richtigen Abkühlung kann also erst am Wochenende gesprochen werden, wenn auch im Nordwesten deutlich kühlere Luft zu uns gelangt.






