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«10vor10»-Serie

«10vor10»-Sommerserie: Kommunikation

Donnerstag, 16. August 2012, 10:13 Uhr

Wie haben moderne Kommunikationsmittel unseren Alltag verändert? Leben wir heute gestresster, haben wir mehr Freunde? Der 74-jährige Werber Fritz Kobi und die 24-jährige Journalistin Joëlle Weil diskutieren auf dem roten «10vor10»-Sofa.

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Der ehemalige Werber Fritz Kobi und die Journalistin Joëlle Weil diskutieren.
«10vor10» vom 15.8.12

Früher, da musste man noch persönlich an der Haustüre von Freunden klingeln gehen, wenn man sie treffen wollte. Und waren sie nicht zuhause, so sei man eben ein paar Tage später nochmals vorbei gegangen, erinnert sich Fritz Kobi. «Freunde damals – das waren noch richtige Freunde, mit denen man mitlitt und denen man beistand.» Joëlle Weil hingegen hat alleine schon über 1000 Facebook-Freunde. «Natürlich ist dies nicht zu verwechseln mit echten Freunden», berichtigt sie. Facebook sei praktisch, um ein breites Netzwerk von Bekannten zu pflegen. Den Kontakt zu ihren «echten Freunde» pflege sie hingegen ganz traditionell – weg vom Computer. «So bringt mir Facebook - im Vergleich zu früher - einen zusätzlichen Nutzen.»

Der ehemalige Werber Fritz Kobi und die Journalistin Joëlle Weil diskutieren.

Joëlle Weil fühlt sich durch die ständige Erreichbarkeit auch nicht gestresst. «Stressig finde ich es höchstens, wenn mir der Akku beim Handy ausgeht.» Der ehemalige Kommunikationsprofi Fritz Kobi hingegen würde sich durch die ständige Nachrichten- und Kontakt-Schwemme überfordert fühlen. «Ich bin froh, muss ich das alles nicht mehr mitmachen.»

(sf)