Schweiz
Moderater Anstieg der Krankenkassenprämien erwartet
Im kommenden Jahr steigen die Krankenkassenprämien zwischen zwei und drei Prozent. Allerdings kann es in manchen Kantonen teilweise zu einem stärkeren Prämienanstieg kommen.
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Nach dem Internetvergleichsdienst Comparis und und dem Krankenkassendachverband Santésuisse kommt auch das Vergleichsportal Bonus zum Schluss, dass sich der Prämienanstieg 2013 in Grenzen halten wird.
Laut Bonus-Angaben sind moderate Prämienerhöhungen von rund 2,7 Prozent zu erwarten. Santésuisse geht, wie Ende Juli kommuniziert wurde, von einem Anstieg von durchschnittlich 2 bis 3 Prozent aus. Comparis rechnet für nächstes Jahr mit einem Prämienanstieg von weniger als 3 Prozent, wie der Dienst Mitte Juli bekannt gab.
Bonus sieht die Erhöhung von 2,7 Prozent lediglich als Durchschnittszahl. In manchen Kantonen könne jedoch eine Tendenz zu Erhöhungen von bis zu 4,6 Prozent beobachtet werden, teilte der Vergleichsdienst mit.
Korrekturen nach oben erwartet
Zudem warnt Bonus davor, dass in den vergangenen Jahren oftmals die Versicherer mit den geringsten Prämienerhöhungen als erste ihre Prämien bekannt gemacht hätten. Deshalb werde die Zahl von 2,7 Prozent «höchstwahrscheinlich nach oben korrigiert werden müssen».
Mit durchschnittlich 2,2 Prozent war der Prämienanstieg für 2012 im Vergleich zu früheren Jahren moderat ausgefallen. 2010 waren die Prämien um 8,7 Prozent gestiegen, 2011 um 5,6 Prozent. Den höchsten Anstieg seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes 1996 mussten die Prämienzahler 2002 und 2003 hinnehmen, als die Prämien um durchschnittlich 9,7 bzw. 9,6 Prozent angehoben wurden.
(sda/muei;gern)



