Inhalt

International

Dutzende Tote nach Unglück in Goldmine in Kongo

Donnerstag, 16. August 2012, 14:52 Uhr

Bei einem Minenunglück in Kongo-Kinshasa sind lokalen Medienberichten zufolge mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück soll sich bereits zu Wochenbeginn im umkämpften Nordosten des Landes ereignet haben. Offenbar behindern Bewaffnete die Rettungsarbeiten.

Bild Arbeiter in einer Goldmine in Kongo-Kinshasa
Arbeiter in einer Goldmine in Kongo-Kinshasa: Das Land ist reich an Bodenschätzen, sie werden häufig aber unter haarsträubenden Bedingungen abgebaut. reuters

Nach Berichten des unabhängigen Radiosenders Okapi in Kongo-Kinshasa soll bei dem Unglück der Schacht einer Goldmine in mehr als 100 Metern Tiefe eingestürzt sein. Die Mine befindet sich demnach in der Provinz Orientale, rund 120 Kilometer von der Stadt Mambasa entfernt. 

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an Bodenschätzen – neben Gold finden sich dort auch Silber, Diamanten, Erdöl und Kupfer unter der Erde. Dennoch gilt das Land als eines der ärmsten der Erde. Immer wieder gibt es Vorwürfe, dass sich vor allem grosse internationale Firmen bereichern, während die Bergleute in den unsicheren Minen für einen geringen Tageslohn Schwerstarbeit leisten.

Icon

(agenturen/krua; fref)