Vermischtes
Florida leidet unter Python-Plage
Die in Asien heimische Python wird für Florida zum ausgewachsenen Problem. Zehntausende dieser Riesenschlangen leben in den Everglades. Ein Exemplar von mehr als 74 Kilogramm wurde nun von Wissenschaftlern eingeschläfert.
Die Schlange war über 5 Meter lang, teilten die Forscher vom Naturgeschichtlichen Museum in Florida mit. Damit handelt es sich um das grösste Exemplar, dass je in dem Staat gefunden wurde. Das Tier war trächtig und hatte 87 Eier im Leib. Die Wissenschaftler beschäftigen sich schon seit Jahren mit einem Forschungsprojekt zur Eindämmung der Python-Population. Die Forscher hoffen nun, von dem - mittlerweile toten – Reptil mehr über die Fress- und Fortpflanzungsgewohnheiten der Würgeschlangen zu erfahren.
Pythons sind nämlich ein grosses Problem in den Sümpfen im Süden Floridas. Zehntausende leben dort in freier Wildbahn. Die US-Behörden haben den Import der aus Asien stammenden Schlangen verboten und sie zum Abschuss freigegeben. Die Population konnten sie dadurch bislang kaum senken.
Es wird vermutet, dass die Schlangen ursprünglich zum Teil als Haustiere gehalten worden waren und von ihren Besitzern ausgesetzt wurden. Pythons gehören zu den Würgeschlangen, sie sind ungiftig.
(sda/dapd/blur; schl)



