Schweiz
Erneute Kritik nach neuer Lieferung von Bankernamen an die USA
Montag, 13. August 2012, 23:52 Uhr
Beim Eidgenössischen Datenschutz sorgt eine erneute Auslieferung von Namen von Bankangestellten an die USA für Kritik. Gefordert wird mehr Zurückhaltung, bis juristische Klarheit herrsche.
Man sei überrascht gewesen, dass Banken erneut Namen geliefert hätten, nachdem eine erste Tranche von Datenlieferungen heftig kritisiert worden sei, sagte Jean-Philippe Walter im Westschweizer Radio RTS.
Der Stellvertreter des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten erwartet von den Banken mehr Zurückhaltung, bis juristische Klarheit in der Sache vorliegt.
Zwar hat der Bundesrat im April die Banken autorisiert, mit den USA zu kooperieren und Informationen zu liefern. Doch inzwischen liegen Klagen vor, die Klarheit fordern, auf welche rechtlichen Grundlagen sich Banken und Bundesrat bei der Herausgabe der Daten gestützt haben.
(sda/weis)



