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Fifa lässt im Fall Bin Hammam nicht locker

Freitag, 10. August 2012, 19:13 Uhr

Die Fifa-Ethikkommission hat wie erwartet ein Verfahren gegen den früheren Präsidentschaftskandidaten Mohamed Bin Hammam eröffnet. Das Verfahren ist die Folge der provisorischen Sperre von 90 Tagen, die die Ethikkommission am 26. Juli verhängt hatte.

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Das neue Zwei-Kammernsystem der Fifa-Ethikkommission zeigt Zähne: Zu spüren bekommt das ausgerechnet der einstige Vertraute von Fifa-Boss Joseph Blatter, der Katarer Mohamed Bin Hammam.

Auf Stimmenfang für Blatter

Die Fifa wirft dem einstigen Chef des asiatischen Kontinentalverbandes (AFC) vor, im Mai 2011 bei einem Treffen der Karibischen Fussball-Union (CFU) Funktionäre mit jeweils 40'000 Dollar bestochen zu haben. Die Bestuchungsvorwürfe wurden rund um die Wahl von Fifa-Präsident Blatter laut.

Der internationale Fussballverband hatte darauf gegen den Präsidentschaftskandidaten Bin Hammam eine lebenslängliche Sperre  ausgesprochen. Diese wurde Mitte Juli vom Sportgerichtshof CAS aufgehoben. Das Gericht weigerte sich aber, Bin Hammam für unschuldig zu erklären. Der 63jährige hat die Vorwürfe stets bestritten. Nach der CAS-Entscheidung hatte das Ethikkomitee der Fifa weitere Untersuchungen durchgeführt.

(dpa/blur;koua)