Vermischtes
Neuseeländischer Vulkan aus 115jährigem Schlaf erwacht
Erstmals seit 1897 ist der Vulkan Mount Tongariro auf der neuseeländischen Nordinsel ausgebrochen. Augenzeugen berichteten von einer grossen Aschewolke und rotglühenden Lavabrocken.
Begleitet wurde die Eruption von einem Erdbeben, wie ein Vulkanologe in «Radio New Zealand» sagte. Einige Menschen verliessen ihrer Häuser, über Verletzte oder grössere Schäden gab es zunächst keine Berichte.
6000 Meter hohe Aschewolke
Die Polizei sperrte wegen schlechter Sicht in der Umgebung des Bergmassivs einen Highway zwischen Neuseelands grösster Stadt Auckland und der Hauptstadt Wellington. Sie empfahl Autofahrern, die Region zu meiden. Später wurde die Strasse dann wieder geöffnet.
Der Vulkanologe sagte, nach einer ersten heftigen Eruption habe es zunächst keine weitere Aktivität an dem 1968 Meter hohen Berg gegeben. Es bleibe unklar, ob es sich um den Beginn einer längeren Reihe von Eruptionen handle oder ob sich der Vulkan wieder beruhige. Es sei aber durchaus möglich, dass der Vulkan weiter aktiv bleibe.
Der Zivilschutz warnte vor «potenziellen Gefahren» durch die 6000 Meter hohe Aschewolke, die sich auf einer Länge von 250 Kilometern erstreckt.
(sda/buev; fref)



