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Leon und Mia – die beliebtesten Vornamen der Schweiz

Dienstag, 7. August 2012, 11:21 Uhr, Aktualisiert 20:41 Uhr

Jungen bekamen 2011 am häufigsten den Namen Leon, Mädchen den Namen Mia. Das geht aus der Vornamen-Hitparade hervor, die das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht hat.

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Schweizer Babys heissen Leon und Mia. (Tagesschau 7.8.2012, 19:30)
Bild Ein Baby kurz nach der Geburt. (keystone)
Vergangenes Jahr kamen 80'808 Babys auf die Welt, davon 39'182 Mädchen und 41'626 Jungen. keystone

Den zweiten und dritten Platz der Vornamen-Hitparade bei den Mädchen belegen Lena und Elena. Bei den Jungen folgten auf Leon Noah und Luca.
 
In der französischsprachigen Schweiz lag bei den Mädchen Emma vor Chloé und Lara an der Spitze. Emma belegt seit 2004 den ersten Platz in der Westschweizer Vornamen-Hitparade. Der beliebteste Vorname bei den Knaben war Gabriel, vor Noah und Nathan.

Mehr Jungen als Mädchen

Im Tessin sah es 2011 wie folgt aus: Mattia kommt vor Alessandro und Leonardo und Giulia vor Sofia und Emma. In der rätoromanischen Schweiz waren die Namen Flurin, Luca und Nino sowie Anna, Laura und Lena am beliebtesten.

Vornamen-Statistik 2011 gemäss BFS

Knaben Mädchen
DEUTSCHSCHWEIZ
Rang 1 Leon (310) Mia (341)
Rang 2 Noah (306) Lena (269)
Rang 3 Luca (286) Elena (263)
WESTSCHWEIZ
Rang 1 Gabriel (128) Emma (132)
Rang 2 Noah (116) Chloé (113)
Rang 3 Nathan ((115) Lara (109)
TESSIN
Rang 1 Mattia (37) Giulia (41)
Rang 2 Alessandro (34) Sofia (34)
Rang 3 Leonardo (34) Emma (31)
RÄTOROM. SCHWEIZ
Rang 1 Flurin (3) Anna (4)
Rang 2 Luca (3) Laura (3)
Rang 3 Nino (3) Lena (3)

2010 lagen in der Schweiz die Vornamen Noah und Lena noch vor Leon und Mia. Aus den Top 10 gefallen sind hingegen Jonas und Sara.

Das BFS wertet seit 1987 die Vornamen der in der Schweiz geborenen Kinder aus.

Beliebte Vornamen in der Deutschschweiz im Vergleich: 1987 vs. 2011

1987
Knaben Michael (1023)
Rang 1 Daniel (898)
Rang 2 Simon (710)
Rang 3
Mädchen
Rang 1 Sandra (705)
Rang 2 Sabrina (628)
Rang 3 Nicole (610)

Der Vergleich zeigt, dass die heutige Auswahl an Vornamen grösser ist und Vornamen weniger häufig gewählt werden. Zum Beispiel der Vorname David: 1987 wurde er auf 76'505 Geburten 696 Mal gewählt, heute nur noch 367 Mal auf knapp 81'000 Geburten.

(sda/mery; schl)