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Ebola-Gefahr in Uganda gebannt

Dienstag, 7. August 2012, 15:12 Uhr

Rund fünf Wochen nach dem Ausbruch des Ebola-Fiebers in Uganda ist das Virus Expertenangaben zufolge unter Kontrolle. Zwar stehen noch immer 300 Personen unter Kontrolle, neu Ansteckungen sind aber keine bekannt, meldet die WHO.

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Seit Anfang Juli hatten sich im Distrikt Kibaale im Westen Ugandas Dutzende Menschen mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert. 16 von ihnen starben. «Es gibt jetzt nur noch Fälle in Kibaale, der Ebola-Ausbruch ist unter Kontrolle», erklärte der Vize-Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Solomon Fisseha.

Über 300 Bewohner der Region stehen unter Beobachtung, weil sie mit Opfern der Seuche in Kontakt gekommen waren. Erst nach 21 Tagen gebe es Sicherheit, dass sie nicht mit dem Virus infiziert seien. Etwa 30 Menschen mit Ebola-Symptomen sind weiterhin in Quarantäne.

Keine Impfung kein Heilmittel gegen Ebola

Neben WHO-Teams sind seit Wochen auch Experten des US-amerikanischen Zentrums für Krankheitskontrolle (CDC), des ugandischen Roten Kreuzes und der Organisation Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. Dies ist bereits der vierte Ebola-Ausbruch in dem ostafrikanischen Land innerhalb von zwölf Jahren.

 
Bei zwei Epidemien in den Jahren 2000 und 2007 waren in Uganda weit mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Im vergangenen Jahr starb ein zwölfjähriges Mädchen an der gefährlichen Krankheit.
 
Eine Infektion mit Ebola-Viren führt in 50 bis 80 Prozent der Fälle zum Tod. Benannt ist die Krankheit nach dem Fluss Ebola in der Demokratischen Republik Kongo, in dessen Nähe sich die Epidemie 1976 erstmals ausbreitete.

 

Ein Ebola-Virus unter dem Mikroskop (keystone).

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(sda/dpa/blur;vaid)