Vermischtes
Stürme stoppen Festivals: Verletzte, 100'000 evakuiert
Unwetter haben in den USA und in den Niederlanden zum Abbruch von Rock-Konzerten geführt. Beim populären «Dicky Woodstock»-Musikfestival nahe Amsterdam wurden zahlreiche Personen beim Einsturz eines Festzeltes verletzt. In Chicago mussten Zehntausende evakuiert werden.
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Die Besucher des niederländischen Konzerts wurden offenbar von einem plötzlichen Wetterwechsel überrascht. Ein grosses Festzelt sei eingestürzt, berichtete die Polizei. 15 Verletzte wurden in Spitäler eingeliefert. Zahlreiche weitere konnten an Ort und Stelle behandelt werden. Laut Polizei gab es aber keine Schwerverletzten.
In dem Festzelt hielten sich etwa 150 Menschen auf, rund 350 befanden sich auf dem umliegenden Gelände. Die Veranstaltung wurde abgebrochen. Zahlreiche Notarztwagen waren im Einsatz, hiess es.
Unwetter bei «Dicky Woodstock» (i2Them2/youtube)
Wetter plötzlich umgeschlagen
Das Unglück ereignete sich am letzten Tag des populären Musikfestivals «Dicky Woodstock» in der Ortschaft Steenwijkerwold (Provinz Overijssel) etwa 110 Kilometer nordöstlich von Amsterdam. Nach Angaben von Meteorologen kam es in der Gegend zu starken Regenfällen mit heftigen örtlichen Böen.
Augenzeugen berichteten, das Wetter sei bis etwa 20 Uhr recht gut gewesen, dann aber innerhalb weniger Minuten umgeschlagen.
USA: 100'000 Festivalbesucher in Schutzhallen
Nach einer Sturmwarnung ist ein beliebtes Musikfestival («Lollapalooza») in Chicago am Samstag unterbrochen worden. Die rund 100'000 Festivalbesucher seien von dem offenen Gelände herunter und in drei Schutzhallen geleitet worden, teilten die Organisatoren auf der Webseite des Festivals im US-Bundesstaat Illinois mit.
«Es sieht irre aus: Der Himmel ist schwarz und gerade ist ein Stück des Daches vom Haus nebenan am Fenster vorbeigeflogen», schrieb der Sänger der Band «Franz Ferdinand», die bei dem Festival auftreten sollte, auf Twitter.
Nach Rücksprache mit den örtlichen Katastrophenschutz-Behörden soll das Festival in Kürze fortgesetzt werden, erklärten die Veranstalter mittlerweile: «Es tut uns leid, Shows aufzuschieben, aber Sicherheit ist das Wichtigste».
Neben «Franz Ferdinand» sollten bei der bis heute Sonntag geplanten Veranstaltung unter anderem auch die Bands «Red Hot Chili Peppers», «Black Sabbath» und der Sänger Frank Ocean auftreten.
(agenturen/sf/halp)






