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Schweiz

Varone steckte Stein selbst ein

Freitag, 3. August 2012, 12:41 Uhr, Aktualisiert 13:35 Uhr

Der Walliser Polizeikommandant Christian Varone hat den Stein in der Türkei selbst eingesteckt. Dies sagte er vor den Medien in Savièse (VS). Der Stein sei etwa faustgross, schmutzig und trage keine Inschrift.

Bild Porträt Varone
Christian Varone rechtfertigt sein Tun keystone

Es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass der Stein wertvoll sein könnte und dass er gegen ein Gesetz verstossen könnte, wenn er ihn mitnehme. Deshalb habe er am Zoll auch kein Geheimnis daraus gemacht. Varone hat den Stein nach eigenen Angaben in der Hauptstrasse der südtürkischen Stadt Side und nicht in einer archäologischen Stätte gefunden.

Ohne Auflagen und Kaution frei

Bisher hatte sein Bruder gegenüber den Medien gesagt, es sei eines von Varones Kindern gewesen, das den Stein mitgenommen habe. Nun hat Varone als Familienvater die Verantwortung übernommen. Varone sagte, er sei ohne jegliche Auflagen und ohne das Bezahlen einer Kaution freigekommen. Er wartet nun auf ein Schreiben, das ihm bestätigen soll, dass alle Anklagepunkte fallengelassen wurden.

Der Polizeikommandant war am Mittwochabend in die Schweiz zurückgekehrt. Fünf Tage zuvor war er in der Türkei festgenommen worden, als Zöllner in seinem Gepäck einen Stein einer archäologischen Stätte entdeckten.

 

Der Stein sei bloss ein Andenken an die Ferien gewesen, sagt Varone. (Tagesschau 3.8.2012, 12.45)

(sda/horm;fasc)