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Nach Terror-Warnung: Kairo bürgt für sicheren Sinai
Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat sich für die Sicherheit von Touristen in seinem Land verbürgt. Zuvor hatte Israel seine Staatsangehörigen aufgefordert, die ägyptische Sinai-Halbinsel am Roten Meer «sofort» zu verlassen.
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Bei einem Besuch des Ferienorts Luxor sagte Mursi laut der amtlichen ägyptischen Nachrichtenagentur Mena, sein Land sei heute noch sicherer als vor dem Beginn des politischen Umsturzes. Mursi lud alle Ausländer dazu ein, «Ägyptens Klima und antike Sehenswürdigkeiten» zu geniessen.
Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes und war nach den Unruhen im Frühjahr 2011, die zum Sturz des langjährigen Machthabers Husni Mubarak geführt hatten, massiv eingebrochen. Zwar lagen die Besucherzahlen zwischen Januar und März 2012 um 32 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, waren aber immer noch um 27,8 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2010.
Warnung vor Entführungen
Kürzlich hatte Israels Behörde für Terrorismusbekämpfung seine Bürger, die sich auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel befanden, aufgefordert, die Region unverzüglich zu verlassen. Es gebe Hinweise darauf, dass eine Terrorgruppe aus dem Gazastreifen Attentate auf Israelis plane. Insbesondere vor Entführungen wurde gewarnt. Dem israelischen Rundfunk zufolge halten sich derzeit hunderte Israelis in der beliebten Ferienregion auf.
Israel warnte schon länger vor gewaltbereiten Palästinensern, die über Ägypten heimlich nach Israel einreisen und dort Attentate verüben wollten. Im August 2011 waren im Süden Israels acht Menschen von mehreren Bewaffneten aus einem Hinterhalt heraus erschossen worden. Derzeit lässt die israelische Regierung mit Hochdruck eine gigantische Stahlmauer an der Grenze zu Ägypten errichten.
(agenturen/halp;mery)



