International
Japan schwitzt – als Folge von Fukushima
In Japan sind die Sommer seit der Atomkatastrophe von Fukushima deutlich heisser geworden. Zumindest gefühlsmässig. Grund: Es gibt zu wenig Strom um wie bisher sorglos und in grosser Zahl Klimaanlagen zu betreiben.
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Japan hatte nach Fukushima alle 50 AKWs vom Netz genommen und einer Sicherheitsprüfung unterzogen. Vor kurzem haben zwar zwei Werke die Produktion – gegen den Protest mancher Japaner – wieder aufgenommen, doch das reicht bei weitem nicht, um den gesamten Strombedarf zu decken. So bleiben viele Geräte ausser Betrieb, die früher Wohnungen und Büros auf ein erträgliches Mass kühlten.
Für die Japaner eine Herausforderung, da an manchen Tagen die Temperaturen auf über 35 Grad klettern, wie eine Reportage von SF-Korrespondent Thomas Stalder aus Tokio zeigt.
(sf)






