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Vermischtes

Thailands Mönche sind zu dick

Dienstag, 31. Juli 2012, 17:41 Uhr

Die Gesundheitsbehörde hat festgestellt, dass Thailands buddhistische Mönche zu dick und deshalb krank sind. Vor allem die Gläubigen haben zum Übergewicht der Mönche beigetragen.

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Die buddhistischen Mönche ziehen jede Morgen mit Opferschalen durch die Strassen, damit die Anwohner einen Teil ihrer frisch gekochten Mahlzeit spenden können. Dabei wird nicht immer auf eine ausgewogene Ernährung geachtet. Viele Gläubige füllen die Opferschalen mit der Lieblingsspeise des Verstorbenen, für den die Mönche gebetet haben – und die ist meistens besonders fettig oder stark gesüsst.

Fast die Hälfte ist Nikotinsüchtig

Nun hat die Gesundheitsbehörde bei einer Untersuchung von 246 Mönchen festgestellt, dass 45 Prozent von ihnen übergewichtig sind. 40 Prozent leiden sogar an Bluthochdruck, Magengeschwüren oder Allergien. Das liege an dem ungesunden Essen, befand die Behörde und forderte die Gläubigen deshalb auf, gesünderes Essen zu spenden.

Auch die Mönche müssen ihr Essverhalten ändern. Da sie traditionellerweise ab Mittag bis zum nächsten Morgen fasten, trinken sie zu viel Limonade, um das Hungergefühl zu unterdrücken. 43 Prozent gaben an, aus diesem Grund auch zu rauchen.

(dpa/kurc;rufi)