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Vermischtes

Stau am Gotthard: Ferienhungrige müssen sich gedulden

Samstag, 21. Juli 2012, 9:34 Uhr, Aktualisiert 19:40 Uhr

Die dritte Wochenend-Reisewelle in diesem Sommer hat am Freitag und Samstag erneut unzählige Automobilisten in einer Blechlawine festsitzen lassen. Am Samstag stauten sich die Autos im Urnerland wie an den vergangenen Wochenenden auf bis zu 15 Kilometern.

Vom Samstagmittag an schrumpfte die stehende Kolonne auf der A2 vor dem Gotthard-Nordportal bis auf noch 4 Kilometer am späten Nachmittag. Die Wartezeit Richtung Süden lag um die Mittagszeit bei rund zwei Stunden.

Bild Autos vor dem Gotthard im Stau stehend.
Es ist bereits das dritte Wochenende in Folge, an dem sich am Gotthard die Autos stauen. keystone/archiv

Noch einmal Geduld brauchten die Reisenden im Südtessin: Auch vor dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda war die Blechschlange am Samstagmittag 8 Kilometer lang. Danach verkürzten sich die Wartezeiten: Am späten Samstagnachmittag stand es vor dem Grenzübergang keine Kolonne mehr.

Schon am Freitag Staus

Die grosse Reisewelle nach Süden hatte bereits am Freitag eingesetzt. Vor dem Tunnelportal bei Göschenen war die Autokolonne schon am Freitag bis zu 8 Kilometer lang. Auch in der Nacht löste sich der Stau nie ganz auf.

Kurz vor 23 Uhr war die Kolonne mit noch 3 Kilometern am kürzesten. Bereits gegen 5 Uhr wuchs sie wieder auf 5 Kilometer an und erreichte um 6.15 Uhr die 10-Kilometer-Marke.

Etwas weniger gross war der Andrang vor dem Südportal des Tunnels in Airolo (TI). Dort standen die Ferienrückkehrer am Freitag und auch am Samstag auf bis zu fünf Kilometern. Am späten Samstagnachmittag waren es noch vier Kilometer.

Deutsche und Holländer kommen

Am Wochenende haben in den deutschen Bundesländern Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Schulferien begonnen. Damit haben nun 14 deutsche Bundesländer schulfrei. Zudem schliessen in Nord-Holland die Primarschulen.

Bild Karte des Rückstaus am Gotthard.
Am Samstagmorgen stauten sich die Fahrzeuge zwischen Altdorf und Göschenen auf einer Länge von 15 Kilometern. sf

In der Schweiz war vor einer Woche Zürich der letzte Schweizer Kanton, in dem die Schulferien begonnen hatten. An den letzten beiden Wochenenden hatten sich jeweils am Samstag vor dem Gotthard-Nordportal Kolonnen von bis zu 15 Kilometern Länge gebildet. 

(sda/kunb/weis;schj)