Wirtschaft
Actelion schreibt wieder schwarze Zahlen
Weniger Umsatz, mehr Gewinn: Der Basler Biotechkonzern Actelion hat im ersten halben Jahr zwar weniger verkauft, schaffte aber trotzdem den Sprung zurück in die Gewinnzone.
Die Basler Biotechnologiefirma Actelion ist im ersten Halbjahr mit einem Reingewinn von 174 Millionen Franken in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Vor einem Jahr hatten hohe Zahlungen für einen Lizenzstreit mit der japanischen Asahi Kasei dem Unternehmen noch ein Minus von 262 Millionen Franken eingebrockt.
Aber auch die Kosten für Verkauf und Administration seien deutlich gesenkt worden, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Der Aufwand für diesen Posten sei in der ersten Jahreshälfte um gut 20 Prozent auf 284,5 Millionen Franken gesunken.
Weniger Umsatz
Der Umsatz ging in den ersten sechs Monaten zurück. Er lag nach Konzernangaben bei 865 Millionen Franken – verglichen mit 970 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Hauptgrund für den Rückgang waren nach Actelion-Angaben weniger Einnahmen aus vertraglichen Vereinbarungen in der Forschung.
Der Umsatz aus dem Medikamentenverkauf sank um 3 Prozent auf 861,8 Millionen Franken. 87 Prozent des Medikamentenumsatzes wurde dabei mit Tracleer erzielt, einem Medikament zur Therapie von Bluthochdruck im Lungenkreislauf.
(agenturen/krua; buet)



