Inhalt

Vermischtes

Feuerteufel wütet in Südeuropa weiter

Donnerstag, 19. Juli 2012, 16:54 Uhr

Der Kampf gegen die Waldbrände in Südeuropa geht weiter. Die Feuerwehren in Griechenland und den spanischen Ferieninseln im Atlantik und im Mittelmeer sind nach Kräften bemüht, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Die seit Sonntag auf der kanarischen Insel Teneriffa wütenden Waldbrände haben nach Schätzungen der Behörden bisher eine Fläche von etwa 1000 Hektar zerstört.

Insgesamt sei eine Fläche von 5200 Hektar von den Bränden betroffen. Die Lage habe sich jedoch wesentlich verbessert, sagte der Regierungsbeauftragte für Wirtschaft, Finanzen und Sicherheit.

Brände auf Teneriffa zerstören Fläche von 1000 Hektar. (unkommentiert)

 
Auch nach Angaben der Umweltbehörde sind die Brandherde nahezu alle unter Kontrolle gebracht worden. Es gebe nur noch drei aktive Brandherde. Die Regierung wollte bald entscheiden, ob die in den vergangenen Tagen in Sicherheit gebrachten Einwohner in ihre Wohnungen zurückkehren können.

Griechenland: Kein Brandende in Sicht

In Griechenland mussten im Westen der Insel Kreta und in der Nähe der Hafenstadt Patras auf der Halbinsel Peloponnes mindestens sechs Dörfer evakuiert werden.
 
Nach Angaben der Behörden wurden seit Mittwoch insgesamt etwa 75 Feuer registriert. Die Brandbekämpfung wurde derweil von technischen Pannen behindert. Wegen notwendiger Reparaturen seien 11 von 21 Löschflugzeugen nicht einsatzfähig, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Mehrere griechische Dörfer von Waldbränden bedroht. (unkommentiert)

Viele der Brände hätten bisher nicht unter Kontrolle gebracht werden können, hiess es.

(sda/koua; frua)