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Lotto-Umsätze der vergangenen Jahre
Umsatz in Millionen Franken
Quelle: bj
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Vermischtes
Euro Millions beliebter als Swiss Lotto
2,8 Milliarden Franken haben Herr und Frau Schweizer letztes Jahr für Glücksspiele und Wetten ausgegeben. Das sind 68 Millionen oder 2,5 Prozent mehr als 2010. Bemerkenswert: Schweizer investieren ihr Geld lieber in Euro als in Schweizer Franken.
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Erstmals seit 2006 machte «Swiss Lotto» nicht mehr am meisten Umsatz mit dem Schweizer Spiel. Neuer Spitzenreiter ist «Euro Millions» mit 524 Millionen Franken. Das sind 103 Millionen oder 24,5 Prozent mehr als 2010. Bei «Swiss Lotto» flossen 456 Millionen Franken in die Kassen, 62 Millionen weniger als im Jahr davor.
Dies geht aus der Lotteriestatistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) hervor. Zugelegt hat «Euro Millions» gemäss BJ-Angaben dank einer im Mai 2011 eingeführten zweiten wöchentlichen Ziehung und einem neuen Spielschein.
557 Millionen für gemeinnützige Zwecke
Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht der Umsatz von 2,8 Milliarden Franken einem Spieleinsatz pro Kopf von 351 Franken. Im Jahr davor hatte jeder Schweizer durchschnittlich 346 Franken ausgegeben. Der Rekordumsatz von 2008 mit 2,85 Milliarden Franken bleibt unerreicht.
Bei den gesamtschweizerisch durchgeführten Sportwetten «Totogoal», «Sporttip one» und «Sporttip set» sowie bei den in der Romandie angebotenen Pferdewetten «Pari Mutuel Urbain Romand» wurden im vergangenen Jahr 161 Millionen Franken gewettet. Im Jahr davor waren es 159 Millionen Franken gewesen.
Die Gesellschaften Swisslos und Loterie Romande schütteten letztes Jahr 557 Millionen Franken an die kantonalen Lotterie- und Sportfonds sowie an weitere direkt begünstigte Sportdachverbände aus. 2010 waren es 542 Millionen Franken gewesen.
(sda/frua;buet)







