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Wirtschaft

Bernanke will US-Konjunktur weiter unter die Arme greifen

Dienstag, 17. Juli 2012, 18:25 Uhr

Der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke ist jederzeit bereit, die US-Konjunktur mit mehr Geld zu speisen. Frustriert zeigt sich Bernanke über die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die grösste Gefahr drohe der US-Wirtschaft aber nach wie vor aus Europa.

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Bei seiner halbjährlichen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats, sagte der US-Notenbankchef Ben Bernanke, der Arbeitsmarkt bleibe das Sorgenkind Nummer eins. Die Erholung dort sei frustrierend langsam.

Konkrete Hinweise auf weitere Anleihekäufe, wie sie an den Finanzmärkten erhofft worden waren, gab Bernanke jedoch nicht. Die Erholung werde weiterhin vom schleppenden Kreditfluss und Unsicherheiten über die Finanzpolitik behindert, sagte der Chef der Federal Reserve.

Europa bleibt Gefahr für US-Wirtschaft

Darüber hinaus sieht er in der Schuldenkrise in Europa eine der grössten Gefahren für die US-Wirtschaft. Er stehe daher mit den europäischen Notenbanken in engem Kontakt, um die Widerstandsfähigkeit des US-Finanzsystems für den Ernstfall zu erhöhen.

Am Mittwoch wird Bernanke den Abgeordneten des Repräsentantenhauses, der zweiten Kammer des US-Kongresses, Rede und Antwort stehen.

(sda/schubeca)