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Vermischtes

Goldbarren auf Wiese gefunden

Donnerstag, 12. Juli 2012, 18:57 Uhr

Wer sät, wird ernten! – ist ein bekanntes Sprichwort. Im Aargau heisst es seit kurzem ein wenig anders: Wer mäht, wird finden! Denn beim Mähen einer Wiese stiessen zwei Gemeindearbeiter in Klingnau (AG) auf mehrere Kilo Gold.

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Der Bauamtsleiter und ein Lehrling entdeckten den Plastiksack mit den Goldbarren bereits am 28. Juni. Die Barren waren in weisses Seidenpapier eingewickelt und mit Klebeband umwickelt gewesen. Mittlerweile stehe fest, dass es sich um 2,4 Kilogramm Gold handle, sagte Bernhard Graser, Mediensprecher der Aargauer Kantonspolizei.

Graser bestätigte einen Bericht der Regionalzeitung «Die Botschaft» in Döttingen (AG). «Mir ist kein vergleichbarer Fall bekannt», betonte Graser: «Wir versuchen, die Herkunft der Goldbarren zu ermitteln. Die Hintergründe sind absolut rätselhaft.»

Eigentümer verzweifelt gesucht 

Bislang habe sich niemand bei der Polizei gemeldet, der die Barren vermisse. Es liege auch keine Meldung über eine Straftat vor, sagte Graser weiter. Die Goldbarren seien nicht geprägt.

Die Gemeinde Klingnau liegt in der Nähe der schweizerisch-deutschen Rheingrenze. Die Gemeindearbeiter hatten das Päckchen mit dem aussergewöhnlichen Inhalt im hohen Gras hinter einem Strauch entdeckt. Sie hätten zuerst geglaubt, dass es sich um ein Drogenpäckchen handle, erzählten sie «Der Botschaft». 

(sda/maiu)