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US-Wahlkampf 2012

Wahlkampfpanne: Romney ausgebuht

Donnerstag, 12. Juli 2012, 12:47 Uhr

Knapp daneben ist auch vorbei! – das musste jetzt Mitt Romney erfahren. Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner wollte vor schwarzen Bürgerrechtlern um Stimmen werben. Doch statt Beifall gab es in Houston nur Buhrufe – und das alles nur wegen einem (falschen) Wort.

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Mitt Romney bei seinem missglückten Auftritt. (Originalton)

Der designierte Präsidentschaftskandidat Mitt Romney ist bei einem Auftritt vor einem Bürgerrechtsverband in Houston (Texas) heftig ausgebuht worden. Das Publikum reagierte mit Missfallen auf Romneys Ankündigung, die Gesundheitsreform Obamas zu kippen, falls er ins Weisse Haus einziehen sollte.

Romney sagte, er zähle die Reform, die er abschätzig «Obamacare» nannte, zu jenen «teuren und überflüssigen» Beschlüssen, die er «eliminieren» wolle. Dafür erntete eine andere Reaktion als erwartet. Daraufhin erstarrte Romney zur Salzsäule.

Romney verspricht Bildung und Arbeitsplätze

Laut der Zeitung «New York Times» grinste er nervös und kam von seiner vorbereiteten Rede ab. In einem Interview mit dem TV-Sender Fox stritt Romney dagegen ab, von den Pfiffen des Publikums überrascht worden zu sein. Er rechne trotzdem mit den Stimmen der Afroamerikaner.

Applaus erhielt Romney hingegen für sein Versprechen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Bildung zu verbessern. «Wenn ihr einen Präsidenten wollt, der die Dinge besser macht für die afroamerikanische Gemeinschaft – dann seht ihr ihn gerade», sagte Romney.

(afp/dpa/maiu; fref)