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Schweiz

Rappaz muss ein weiteres Jahr ins Gefängnis

Dienstag, 10. Juli 2012, 17:29 Uhr

Das Kantonsgericht Wallis bestätigt nun den Entscheid des Bezirksgerichts von Martigny: Bernard Rappaz geht für weitere 12 Monate ins Gefängnis.

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Der Hanfbauer Bernard Rappaz aus dem Wallis muss für zusätzliche 12 Monate ins Gefängnis. Sein Rekurs gegen diese Strafe lehnt das Kantonsgericht Wallis ab. Rappaz sei von Gewinnsucht getrieben, wurde der Entscheid begründet.

Zwei Jahre bereits im Gefängnis

Rappaz soll Hanfprodukte im Wert von rund 1,3 Millionen Franken in Umlauf gebracht haben. Auf Grund dessen verurteilte ihn das Bezirksgericht Martigny 2011 wegen Geldwäscherei, Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetzt, Urkundenfälschu und weiteren Delikten zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten.

Da der Rekurs auf diese Strafe nun vor dem Kantonsgericht abgeblitzt ist, will Rappaz bis vor das Bundesgericht gehen und seine Strafe dort weiter anfechten. Der bereits verarmte Walliser ist bereits im Gefängnis und sitzt dort die 2006 erhaltene Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten ab. Die weiteren 12 Monate kommen nun noch dazu.

Mit einem Hungerstreik machte Bernard Rappaz 2010 auf sich aufmerkasam. Dieser dauerte von März 2010, nach Antritt seiner Freiheitsstrafe, bis in den Dezember des selben Jahres.

(sda / knom)