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Italiens Sparkurs
Das Gesundheitswesen und die öffentliche Verwaltung müssen rationalisieren: Die Höhe der Sparsumme wird bis 2014 kontinuierlich angehoben.
Quelle: sda
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Krise im Euro-Land
Italien will bis 2014 rund 26 Mrd. Euro sparen
Italiens Kabinett verschärft nun definitiv den Sparkurs. Noch in diesem Jahr müssen die öffentliche Verwaltung und das Gesundheitswesen 4,5 Milliarden Euro sparen.
Im nächsten Jahr müssen Italiens Beamte noch mehr Abstriche machen, 10,5 Milliarden Euro sollen sie dann sparen. Und 2014 werden es 11 Milliarden Euro sein.
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Dadurch kann die geplante Mehrwertsteuererhöhung von 21 auf 23 Prozentauf Juli 2013 hinausgezögert werden. Zudem werden Mittel für die Erdbebengebiete frei.
Jede zehnte Stelle fällt weg
Im öffentlichen Dienst sollen 200'000 Stellen gestrichen werden. Das ist jede zehnte Stelle, auf Managerebene soll gar jede fünfte Stelle wegfallen. Zudem sollen die Beamten in den Büros enger zusammenrücken. Gewerkschaftsvertreter haben bereits Proteste angekündigt.
200'000 Stellen weniger?
Italien muss sparen – das spürt auch die Bevölkerung. Wie, erfahren Sie im DRS-«Rendez-vouz» vom Donnerstag. Hier mehr.
«Die Einsparungen werden in keinster Weise die Qualität des Dienstes für die Bürger einschränken», sagte Ministerpräsident Mario Monti nach der siebenstündigen Sitzung seines Kabinetts.
Ein grosses Sparpotenzial hat Monti auch beim Arbeitsstil seiner Beamten ausgemacht. Die Zahl der Dienstwagen soll bis nächstes Jahr halbiert werden, Spesen in Milliardenhöhe werden gestrichen.
Provinzen werden zusammengelegt
Um in der Administration Einsparungen vornehmen zu können, sollen Regionen und Provinzen des Landes zusammengelegt werden – aus bisher 109 Provinzen sollen etwa 50 entstehen. In den nächsten Tagen werden die Kriterien definiert, nach denen «schlankere, effizientere Grossraumgebiete» entstehen sollen.
(sda/galc; bers)






