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Schweiz

Prominent besetztes Komitee unterstützt Fusion beider Basel

Donnerstag, 5. Juli 2012, 12:13 Uhr, Aktualisiert 15:16 Uhr

Die Fusionsinitiative für einen Kanton Basel kommt einen Schritt weiter. Zur Unterstützung hat sich ein breit abgestütztes Komitee mit bekannten Persönlichkeiten aus beiden Kantonen konstituiert; sie kommen aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

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Im Co-Präsidium sitzen je drei Vertreter aus beiden Kantonen: Aus Basel-Stadt die ehemalige Regierungsrätin Barbara Schneider (SP), Arbeitgeberpräsident Marc Jaquet sowie der Präsident der AVO-Session Matthias Müller.

Fusionsinitiative

Gegen eine mögliche Wiedervereinigung hat sich bereits Widerstand angekündigt. Mehr dazu finden Sie hier.

Auch das Baselbiet ist prominent vertreten: alt Nationalrätin Kathrin Amacker (CVP), der ehemalige Regierungsrat Peter Schmid (SP) und der CEO der Endress+Hauser-Gruppe, Klaus Endress, sitzen mit im Co-Präsidium.

Zuerst die Unterstützer, später die Initiativkomitees

Die eigentlichen Initiativ-Komitees für Basel-Stadt und Baselland sowie der Initiativtext sollen Ende Juli publiziert werden. Die Kampagne wollen die Fusionsbefürworter am 3. August starten, mit einem Anlass im Merianpark Brüglingen.

Mit diesem Datum wählen die Befürworter ein geschichtsträchtiges Datum: Es ist der Jahrestag der Schlacht an der Hülftenschanz, welche die Kantonstrennung 1833 besiegelte. Mit der Initiative soll das Datum symbolisch neu besetzt werden, mit dem Ziel, einen gemeinsamen Kanton zu schaffen.

(srf/crz;vaid)