Vermischtes
Hagelschäden gehen in die Millionen
Der Hagelsturm am Sonntagmorgen hat im Raum zwischen Zürich und Wil (SG) wohl einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe angerichtet. Darauf lassen die ersten Schadensmeldungen schliessen.
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Bei den Hotlines der Versicherungen sind am Sonntag nach dem Hagelsturm die Telefone heissgelaufen. Wartezeiten von gegen einer Viertelstunde waren keine Seltenheit.
Für eine abschliessende Schadensbilanz war es allerdings noch zu früh. Viele Versicherungsnehmer dürften die Schäden erst am Montag feststellen und melden. Sicher ist: Der Hagel richtete vor allem in Teilen der Stadt Zürich, Zollikon, Zollikerberg, Effretikon und im Tösstal, aber auch in Wil (SG) grössere Schäden an, und zwar sowohl an Fahrzeugen als auch an Immobilien.
Alleine bei der Axa-Winterthur-Versicherung gingen bis am Sonntagnachmittag um 14 Uhr 300 Schadensmeldungen an Fahrzeugen ein. Patrick Villiger, Leiter Hagel-Task-Force bei der Axa Winterthur, rechnet aufgrund des ersten Trends, dass es am Schluss «mehrere tausend Meldungen» sein werden. Der Schaden dürfte pro Fall über dem langjährigen Durchschnitt von 2500 Franken liegen. Das Unwetter werde als «mittleres bis grosses Hagelereignis» eingestuft, so Villiger zu «SF Online».
Zum Vergleich: Beim letzten sehr grossen Hagelschaden, im Juli 2009, waren 35‘000 Schäden registriert worden, allerdings war damals fast die ganze Schweiz betroffen.
Millionenschäden an Gebäuden
Auch bei der Zürich-Versicherung spricht man von einem heftigen Hagelzug. Es habe bereits in den ersten Stunden nach dem Hagel sehr viele Schadensmeldungen gegeben, sagte Sprecher Adriano Pavone zur «Tagesschau».
Von einem grossen Schaden geht auch die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich aus. Direktor Conrad Gossweiler rechnet mit mehreren Millionen Franken Schaden, die der Hagel an Liegenschaften verursachte.
(sf/vaid;falt)






