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Vermischtes

Florida im Auge des Sturms

Dienstag, 26. Juni 2012, 4:20 Uhr, Aktualisiert 21:51 Uhr

Der Tropensturms «Debby» hat Florida teilweise unter Wasser gesetzt. Die Bevölkerung kämpft mit heftigen Regenfällen, Windböen und Tornados. Gouverneur Rick Scott rief den Notstand für den US-Bundesstaat aus.

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«Debby» sei eine «ernste Bedrohung» für den Staat im Südosten der USA, sagte Scott. Daher müssten schnell Vorsichtsmassnahmen getroffen werden. Im Bedarfsfall stünden öffentliche Gebäude wie Schulen als Notaufnahmelager zur Verfügung.

Wegen der heftigen Regengüsse mussten Teile der wichtigsten Fernstrassen im Norden Floridas wegen Überschwemmungen geschlossen worden. 

Die Bevölkerung in Florida kämpft bereits jetzt mit heftigen Regenfällen. (Tagesschau, 26.06.2012, 19.30 Uhr)

Die Fluten machten mancherorts Evakuierungen notwendig. Tausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom, wie der TV-Sender CNN berichtete. Fast 600 Ölplattformen im Golf von Mexiko wurden weitgehend geräumt.

«Debby» auf dem Weg zum Atlantik

Nachdem der Sturm bereits der Golfküste Floridas starke Niederschläge bescherte und starker Wind das Land durchstreifte, setzte der Sturm nur ganz langsam seinen Weg über Florida hin zum Atlantik fort.

Am Dienstag lag «Debbys» Auge Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums zufolge rund 330 Kilometer westlich von Orlando und bewegte sich mit fünf Kilometern in der Stunde fort. Am Freitag soll er Florida dann überquert haben.

Durch die Luft geschleudert

Eine Frau starb bereits am Sonntag in ihrem Haus in Venus, einem Ort südöstlich der Stadt Tampa, als sie ihre dreijährige Tochter vor einem Tornado in Sicherheit bringen wollte. Als der Wirbelsturm über ihr Haus hinwegzog, sei die Frau mehr als 60 Meter durch die Luft geschleudert worden, hiess es in US-Medien.

(sda/hues;vaid)