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Schweiz

VCS gegen zweite Gotthardröhre

Samstag, 23. Juni 2012, 18:36 Uhr

Der Verkehrs-Club der Schweiz appelliert an den Bundesrat und das Parlament, auf den Bau einer zweiten Gotthardröhre zu verzichten. Die VCS-Delegierten verabschiedeten eine entsprechende Resolution.

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 «Mit einer zweiten Röhre ist Mehrverkehr programmiert», sagte VCS-Präsidentin Franziska Teuscher vor den Delegierten in Glarus. Den Bau einer zweiten Gotthard-Röhre voranzutreiben, wäre nach Ansicht Teuschers auch ein «fatales Zeichen gegenüber Brüssel».

Mit der Resolution verlangen die VCS-Delegierten zudem, dass das Nationalstrassennetz nicht ausgeweitet wird. Auf die Glatttalautobahn sei ebenso zu verzichten wie auf die Oberlandautobahn im Kanton Zürich, eine zweite Autobahn in Morges (VD) und die Umfahrungen von Le Locle und La Chaux-de-Fonds im Neuenburger Jura.

Zentralvorstand neu besetzt

Weiter wählten die VCS-Delegierten den zehnköpfigen Zentralvorstand. Vier Sitze galt es neu zu besetzen, um die sich sieben Personen beworben hatten. Durchgesetzt haben sich schliesslich SP-Nationalrätin Evi Allemann (BE), die grüne Zürcher Kantonsrätin Gabi Petri, der Tessiner SP-Grossrat Bruno Storni und Erica Hennequin, Delegierte der Grünen.

Sie ersetzen Christine Gaillard, Peter Jans, Adrian Ruckstuhl und Martin Bäumle. Erneut zur Zentralpräsidentin gewählt wurde Franziska Teuscher. Die grüne Nationalrätin (BE) ist seit 2003 im Amt.

(sda/blur)