International
UNO will Zugang zu umstellter Stadt in Syrien
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat gefordert, dass die unbewaffneten UNO-Beobachter Zugang zur syrischen Stadt Heffa erhalten. Unterdessen mehren sich die Berichte über Gewalttaten in Syrien.
Angesichts von Berichten über einen massiven Aufmarsch von Regierungstruppen rund um Heffa müssten die Beobachter ungehinderten Zugang erhalten, forderte Ban. Ban schloss sich mit der Erklärung einer Forderung des Syrien-Sondergesandten von UNO und Arabischer Liga, Kofi Annan, an.
Rebellenpositionen in der 30'000-Einwohner-Stadt nahe der türkischen Grenze stehen Bewohnern und Aktivisten zufolge unter Beschuss von Helikoptern der Regierungstruppen. Zudem sei die Stadt von Panzern umzingelt. Annan hatte sich zuvor besorgt über Berichte über den Einsatz von Panzern, Mörsern und Helikoptern in der Stadt gezeigt.
Beschuss aus Helikoptern
Ban zeigte sich zudem «tief besorgt» über die «gefährliche Zunahme bewaffneter Gewalt» in ganz Syrien in den vergangenen Tagen. Durch «intensive Militäreinsätze» der Regierungstruppen in der Rebellenhochburg Homs und den Beschuss aus Helikoptern in anderen Städten habe es viele zivile Opfer gegeben.
Allerdings beobachte man auch koordinierte Angriffe der Rebellen auf Regierungstruppen und zivile Einrichtungen, heisst es in der Erklärung Bans. Neuen Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden allein am Montag landesweit mindestens 106 Menschen getötet, darunter 77 Zivilisten.
(sda/buet; bers)






