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Mindestens 60 Verletzte bei starkem Erdbeben in Südost-Ägäis

Sonntag, 10. Juni 2012, 16:21 Uhr, Aktualisiert 20:39 Uhr

Bei einem starken Erdbeben in Teilen Griechenlands und der Türkei sind etwa 60 Menschen verletzt worden. Das Zentrum des Erdstosses mit etwa Stärke 6 lag rund 70 Kilometer östlich der griechischen Touristeninsel Rhodos.

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Eine Überwachungskamera zeigt, wie eine Strasse im Südwesten der Türkei bebt (unkommentiert)

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anatolian erlitten allein in der türkischen Urlaubsregion rund um die Küstenstadt Fethiye 52 Menschen Verletzungen. Darunter seien aber keine Touristen, hiess es. Dem Sender TRT Haber berichteten Einwohner, das Beben habe mehrere Sekunden gedauert. 

«Es war schrecklich. Die Menschen sind hier alle auf die Strassen gerannt», sagte der Direktor eines Hotels im Touristenort Lindos auf Rhodos. Und fügte hinzu: «Wir haben keine Schäden». Das Beben war bis nach Athen zu spüren. Aus Griechenland wurden bis Sonntagabend aber keine grösseren Schäden gemeldet.

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Vom Geodynamischen Institut der Universität Athen wurde die Stärke des Bebens mit 5,8 angegeben, vom Europäischen Mittelmeer-Erdbeben-Zentrum mit 6,0. Es sei davon auszugehen, dass dies bereits der Hauptstoss der Bebenserie gewesen sei, sagte ein Seismologe einem Rundfunksender.

Die Region sei als Erdbebengebiet bekannt, da dort die afrikanische und die europäische Platte aufeinander träfen.

(sda/dpa/maiu;godc)