Vermischtes
Süden Thailands leidet unter Hochwasser
Viele südliche Provinzen Thailands sind nach heftigen Regenfällen überflutet. Tausende Menschen mussten aus ihren Dörfern evakuiert werden. Die Situation bleibt kritisch.
Ganze Dörfer wurden überflutet, Bahngleise unterspült und zahlreiche Strassen von den Wassermassen zerstört. Bäche wurden vielerorts zu reissenden Flüssen. Dadurch sind viele Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten.
Im Muang Krabi Distrikt wurde eine Brücke von den Fluten weggerissen. 20 Familien müssen seit Tagen über ein Seil mit dem Notwendigsten versorgt werden.
Umgekehrt werden über das Seil landwirtschaftliche Produkte auf die andere Seite befördert, damit sie weiterhin am Markt verkauft werden können.
In Phra Saen, im Distrikt Surat Thani, sind die Fluten laut den Behörden bis zu drei Meter hoch. Über 70 Familien mussten in Sicherheit gebracht werden.
Leichte Entspannung in Sicht
Ebenso schlimm sind die Überschwemmungen in der Provinz Phangnga. Der heftige Regen lässt weiter die Pegel der Flüsse ansteigen. Mindestens 2500 Menschen mussten evakuiert werden. Für sie wurden laut den Behörden Notunterkünfte eingerichtet.
In der Provinz Trang gibt es immerhin Entwarnung. Dort geht das Hochwasser laut den Behörden vielerorts allmählich zurück.
(mcot/engf; buev)






