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Google ärgert Chinas Zensoren

Dienstag, 5. Juni 2012, 5:45 Uhr

Google fordert in der chinesischen Version der Suchmaschinen Chinas Zensoren heraus. So werden Nutzer künftig «gewarnt», wenn sie einen Suchbegriff eingeben, der auf blockierte Internetseiten verweisen könnte. Gleichzeitig schlägt Google alternative Suchbegriffe vor.

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Der US-Konzern geht in seiner Bekanntgabe der Neuerung nicht auf die zuletzt erneut verschärften Zensurbestimmungen in China ein. Google preist stattdessen das Feature als technische Verbesserung an.

Nach der Verschärfung der Zensurvorschriften erbringen auch die Suche nach einigen Restaurants, Universitäten oder Touristen-Informationen nur noch Resultate mit blockierten Seiten.

Die chinesischen Behörden versuchen derzeit eine Diskussion über den gefallenen früheren Parteisekretär der Stadt Chongqing, Bo Yilai, im Internet zu unterdrücken. Deshalb sind neben seinem Namen auch die Suchbegriffe Chongqing und Jangtse gesperrt, weil der Fluss durch Chongqing fliesst.

(sda/buet;vaid)