Vermischtes
Kennedy-Clan – eine Tragödie jagt die nächste
In New York ist die 52jährige Mary Kennedy tot in ihrem Haus gefunden worden. Sie und ihr Gatte Robert F. Kennedy Jr. befanden sich in der Trennungsphase. Laut Zeitungsberichten soll sich die Frau erhängt haben. Die Geschichte der einflussreichen Grossfamilie ist geprägt von zahlreichen Tragödien.
Mit ihrem überraschenden Tod fügt Mary Richardson Kennedy ein weiteres trauriges Kapitel zur tragischen Geschichte der Kennedy-Dynastie hinzu. Das jüngste Drama hat bereits vor der Trennung ihres Gatten Robert F. Kennedy Junior seinen Lauf genommen.
Sie kämpfte offenbar mit Alkohol – und Drogenproblemen und wurde deshalb zweimal vorübergehend festgenommen, als die Polizei sie unter Alkohol und starken Medikamenten am Steuer erwischte.
Nun ist sie tot in einem Nebengebäude ihres Hauses in Bedford im US-Bundesstaat New York gefunden worden. US-Medien berichten, sie habe sich in der Garage erhängt. Offiziell ist ihre Todesursache noch nicht bekannt. Das Paar hatte vier Kinder im Alter 11 bis 17 Jahren, zwei davon kamen aus Robert Kennedys vorheriger Ehe.
Robert Kennedy Junior ist der Sohn des 1968 bei einem Attentat getöteten US-Senators Robert Kennedy und Neffe des 1963 ermordeten Präsidenten John F. Kennedy.
Grossfamilie mit Schicksalsschlägen
Die Ermordung von John F. Kennedy fand weltweit gewiss die grösste Beachtung. Doch die lange Reihe von Schicksalsschlägen der Familie begann schon davor. Nämlich 1944, mit dem Tod von Joseph Kennedy, des älteren Bruders von JFK.
Den Überblick zu behalten ist dabei nicht ganz einfach. Denn der Kennedy-Clan ist zu einer beachtlichen Grösse gewachsen.
Begründet wurde er 1914, als Joseph Kennedy, Sohn des Massachusetts State Senators Patrick J. Kennedy, die Tochter des Bostoner Bürgermeisters, Rose Fitzgerald, heiratete. Die beiden hatten neun Kinder. Aus dieser Generation gingen 31 Kinder hervor und aus dieser wiederum über 60 Kinder.
Skandale um die Kennedys
In den vergangenen Jahrzehnten erlagen neben zahlreichen prominenten Kennedys auch weitere Familienangehörige und Leute in ihrem Umfeld dem sogenannten «Kennedy-Fluch».
Edward «Ted» Kennedy etwa stürzte 1969 offenbar betrunken mit seinem Auto in einen Fluss, wobei seine Wahlkampfhelferin zu Tode kam. 1973 verursachte Joe Kennedy, der Sohn von Robert Kennedy, einen Autounfall, bei welchem seine Freundin querschnittgelähmt wurde.
An einer Überdosis Rauschgift starb Robert Kennedys Sohn David 1984. Sieben Jahre später musste William Kennedy-Smith, ein Neffe JFKs, vor Gericht, da er eine Frau vergewaltigt haben soll. Er wurde freigesprochen.
Der 1997 bei einem Skiunfall ums Leben gekommene Michael LeMoyne Kennedy kam kurz vor dem Unfall in die Schlagzeilen, weil er eine Affäre mit der Babysitterin gehabt haben soll. 2001 wurde der Neffe von Ethel Skakel-Kennedy wegen Mordes an einer 15Jährigen verurteilt. Die Tat lag schon damals 27 Jahre zurück.






