Vermischtes
Grundstein gelegt für höchstes Gebäude in der Schweiz
Das höchste Gebäude der Schweiz steht künftig am Rheinknie. Auf dem Werksgelände des Pharmamultis Roche in Basel ist der Grundstein für den neuen Rocheturm gelegt worden. Der 178 Meter hohe Büroturm soll 2015 bezogen werden und bietet Platz für 2000 Beschäftigte.
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Dem Pharmakonzern gehe es mit dem «Bau 1» indes nicht um Rekorde, sondern um das Funktionale, sagte Verwaltungsratspräsident Franz Humer bei der Grundsteinlegung für das 550 Millionen Franken teure Projekt. Auf den 41 Etagen des Neubaus will Roche über 2000 Mitarbeitende unter einem Dach vereinen, deren Arbeitsplätze derzeit noch über ganz Basel verteilt sind.
Der Rohbau soll im Dezember 2014 stehen. Der Bezug des Gebäudes ist für das zweite Halbjahr 2015 vorgesehen. Entworfen wurde der «Bau 1» von den Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron, die damit in Basel bereits das vierte Projekt für Roche realisieren.
Der Neubau, der sich nach oben verjüngt, knüpft an die von Otto Salvisberg geprägte Architektur des Basler Roche-Areals an. Für den Architekten Pierre de Meuron ist wichtig, dass das Gebäude mit seiner schlichten, aber unverwechselbaren Form trotz seiner grossen Höhe nicht monumental oder gar erdrückend wirkt.
Roche wertet die Investition in den Neubau als weiteres Bekenntnis zum Standort Basel, an dem der Pharma- und Diagnostikakonzern rund 9000 der weltweit 80'000 Mitarbeitenden beschäftigt. Wenn die nach wie vor vorhandenen Standortvorteile weiter entwickelt werden, wird die Schweiz nach Überzeugung von Verwaltungsratspräsident Humer einer der besten Wissenschafts- und Innovationsstandorte bleiben.
Konzernchef Severin Schwan verspricht sich vom Neubau namentlich auch einen besseren Austausch unter den Mitarbeitenden. Dieser Austausch sei die Grundlage jeder Innovation, sagte der CEO.
(sda/blur;vaid)






