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Gedenken an 2. Weltkrieg eint Sarkozy und Hollande
Der amtierende französische Präsident Nicolas Sarkozy und sein Nachfolger François Hollande haben in Paris am Triumphbogen den Sieg über Nazi-Deutschland 1945 gefeiert. Gemeinsam legten sie einen Kranz am Grab des Unbekannten Soldaten nieder.
Sie standen dort nebeneinander, als ein Militärchor die Marseillaise und das Lied der Partisanen sang. Danach schüttelten beide Kriegsveteranen die Hände. Sarkozy hatte am Vortag Hollande zu der Zeremonie eingeladen. Am Ende schüttelten die beiden Männer die Hände von Zuschauern, die Sarkozy «Merci! Wir lieben Sie!» zuriefen.
Szene wiederholt sich
Neben der Sarkozy-Regierung war auch der frühere sozialistische Premier Lionel Jospin gekommen. Zuvor hatte Sarkozy dem Sohn des Staatspräsidenten Charles de Gaulle, Philippe, die Hand gedrückt. Es war einer der letzten öffentlichen Auftritte Sarkozys als Präsident.
Der 8. Mai ist ein Feiertag in Frankreich. Vorgänger Jacques Chirac hatte Sarkozy vor fünf Jahren ebenfalls schon dazu gebeten. Die Wehrmacht hatte am 7. Mai 1945 um 02.41 Uhr in Reims in einer Schule die bedingungslose Kapitulation im US-Hauptquartier in Frankreich unterzeichnet.
Das Grab des Unbekannten Soldaten
Am 11. November 1920 wurde unter dem Triumphbogen in Paris der Leichnam eines anonymen Soldaten bestattet, der im Ersten Weltkrieg gefallen war. Das Grab soll Sinnbild sein für alle in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten. Anders als in Frankreich sind in den meisten anderen Staaten in den Grabmalen der Unbekannten Soldaten keine Leichen bestattet.
Sie trat erst am Abend des 8. Mai in Kraft. Die Sowjets verlangten eine Wiederholung der Unterschriften am 8. Mai vor Sowjetoffizieren in Berlin-Karlshorst.
(sda/gern;hurg)






