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Wenn der Ferrari auf Schienen fährt

Sonntag, 29. April 2012, 15:23 Uhr, Aktualisiert 30.04.2012, 0:30 Uhr

Italien muss sparen und der zurückgetretene Regierungschef Silvio Berlusconi steht vor Gericht. Die Schlagzeilen sind täglich voll davon. Doch für einmal gibt es positive Nachrichten aus dem krisengeplagten Land: Italien ist um ein High-Tech-Prestigeobjekt reicher.

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Ein Ferrari auf Schienen, so präsentiert sich der italienische Hochgeschwindigkeitszug. Hinter dem Projekt steht Luca di Montezemolo. Der Manager und Unternehmer hat sich unter anderem einen Namen mit der Formel 1 gemacht. Nun hat er sein neues Geschäftsmodel auf der Schiene einweihen lassen.

Ein Ferrari auf Schienen (Tagesschau, 22 Uhr, 29.04.2012)

Luxus zu erschwinglichen Preisen

Mit dem Namen «Italo» will Montezemolo nun den italienischen Staatsbahnen Konkurrenz machen, wie er der «Tagesschau» erklärt: «An Bord bieten wir Kino und Fernsehen an. Das ist ein Service, der sonst niemand hat. Und das zu Preisen, die wirklich erschwinglich sind.»

Bei 300 km/h, einem Standardpreis von 45 Euro und Gratis-Internet, will der neue Zug vor allem auf der Stammstrecke zwischen Mailand und Rom Kunden gewinnen. Wer mehr bezahlt, kann in der Komfort-Klasse Platz nehmen. Dort gibt es separate Abteile, bequeme Sessel und Flachbildschirme.

«Damit endet in Italien endlich eines der ältesten Monopole. Endlich können die Passagiere den besseren Zug, die bessere Dienstleistung wählen», erklärt Montezemolo.

(sf/muei/halp)