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Vermischtes

M13 gesucht, Mordopfer gefunden

Donnerstag, 26. April 2012, 19:56 Uhr

Das Bärenmännchen M13, das zeitweise auch durch Schweizer Gebiet streift, hält in Österreich die Einsatzkräfte in Atem. Am Mittwoch führte das Tier die Polizei im Tirol zur Leiche eines ermordeten Mannes.

Bild Bär im M13, hier auf seiner Tour im Engadin. Jetzt führte er Polizisten in Österreich zur Leiche eines Mannes. (keystone)
Über Ostern liess sich M13 bei Scuol im Engadin blicken. keystone

Bei Spiss im Bezirk Landeck soll der Bär einen Baum umgeworfen haben, welcher auf einen Strommasten fiel. Dadurch wurde ein Brand ausgelöst, was Feuerwehr und Polizei auf den Plan rief. Ein Beamter machte sich darauf in den Wäldern auf die Suche nach dem Bären und stiess dabei auf den Toten.

Auch Schweizer Polizei ermittelt

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der etwa 40-jährige Mann vor wenigen Tagen erschlagen. Er konnte noch nicht identifiziert werden. Eine Spur zur Täterschaft hat die Polizei noch nicht. «Wir gehen davon aus, dass der Fundort der Leiche nicht der Tatort ist. Das ergibt die erste Spurensicherung», wie ein Beamter des Landeskriminalamts gemäss «ORF.at» erklärt. Wegen der Nähe zur Schweizer Grenze wurde auch die Schweizer Polizei in die Ermittlungen einbezogen.

Auch M13 hat in den letzten Wochen die Grenze mehrmals überquert. Von Italien her kommend war er am Karsamstag bei Scuol (GR) erstmals in der Schweiz gesichtet worden. Auf der Suche nach Nahrung nähert er sich immer wieder bewohntem Gebiet, was ihm schon mehrmals eine  Ladung Gummischrot der Wildhut eingetragen hat.

(sda/mery; godc)