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Lawine in Norwegen: Vier Schweizer kommen ums Leben

Montag, 19. März 2012, 18:38 Uhr, Aktualisiert 20.03.2012, 9:09 Uhr

Bei einem Lawinenunglück im Norden Norwegens sind vier Schweizer und ein französischer Schneewanderer ums Leben gekommen. Dies bestätigte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Ein weiterer Schweizer wurde lebend aus den Schneemassen geborgen.

Luftaufnahmen zeigen die Rettungskräfte vor Ort (unkommentiert)

Über die Identität der Toten und des Überlebenden wollte das EDA am Montagabend aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes vorerst keine weiteren Angaben machen.

Gemäss EDA-Angaben steht die für Norwegen zuständige Schweizer Botschaft in Stockholm in Kontakt mit den norwegischen Behörden. Ein Mitglied der Botschaft sei in Norwegen vor Ort, um die restlichen Mitglieder der Reisegruppe zu unterstützen.

Die sechs Verschütteten gehörten zu einer insgesamt 12-köpfigen Gruppe. Diese wurde von einem rund einen Kilometer breiten Schneebrett erfasst.

Bild Screenshot interaktive Weltkarte
Das Unglück ereignete sich bei Kaafiord.

Rund 30 Rettungskräfte, unterstützt von Spürhunden, bemühten sich um die Rettung. Mit Hilfe von Suchgeräten, die sie bei sich trugen, konnten die Verschütteten in den Schneemassen geortet werden.

«Die letzte Leiche wurde unter sechs Metern Schnee gefunden», sagte Einsatzleiter Gaute Austeggen dem Fernsehsender NRK. Die gerettete Person befand sich nach Angaben der Universitätsklinik in Tromsø am Abend in einem stabilen Gesundheitszustand.

Bild Helfer im Schnee
Rund 30 Rettungskräfte suchten nach den Verschütteten. keystone

Der Lawinenabgang ereignete sich in der Mittagszeit am Sorbmegaisa-Berg bei Kaafjord. Die Schneewanderer waren mit Funkgeräten ausgestattet. Rund 30 Rettungskräfte, unterstützt von Spürhunden, bemühten sich um die Rettung.

(sda/engf/muei/godc)