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International

US-Vorwahlen: Romney gewinnt schwieriges Heimspiel

Mittwoch, 29. Februar 2012, 4:11 Uhr, Aktualisiert 05:40 Uhr

Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der strauchelnde Favorit Mitt Romney wie erwartet die Vorwahlen in Arizona gewonnen. In Michigan hingegen kam es zum Kopf-an-Kopf-Rennen.

Bild Republikanischer Präsidentschaftskandidat Mitt Romney bei einer Wahlveranstaltung in einer Schule im Bundesstaat Michigan.
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney bei einer Wahlveranstaltung in einer Schule im Bundesstaat Michigan. keystone

Den Prognosen mehrerer US-Fernsehsender zufolge setzte sich Romney mit einem zweistelligen Vorsprung gegen seinen ärgsten Rivalen, den christlich-konservativen Ex-Senator Rick Santorum, durch. Damit erhält Romney alle 29 Delegierten des südwestlichen Bundesstaates für den Nominierungsparteitag Ende August.

Deutlich spannender war der Ausgang der Vorwahlen in Michigan. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem wichtigsten Herausforderer, dem Erzkonservativen Rick Santorum, habe der frühere Gouverneur von Massachusetts die Vorwahl für sich entschieden, berichteten die TV-Sender NBC, CNN und Fox Television.

Vorentscheidung am Super-Tuesday erwartet

Ein Sieg Romneys in Michigan galt lange als ausgemacht, war zuletzt aber alles andere als sicher, weil Santorum Teile der Partei mobilisieren konnte. Romneys Vater war ein beliebter Gouverneur in dem Staat mit der Form eines Fausthandschuhs, der zwischen den Grossen Seen liegt. Er selbst wurde in Detroit geboren.  

Romney ist in Michigan geboren und aufgewachsen, eine Niederlage wäre ein weiterer herber Rückschlag für seine Bewerbung gewesen. Der Ex-Gouverneur schien nach seinem Erfolg im bevölkerungsreichen Florida Ende Januar klar Kurs auf die Nominierung zu nehmen, verlor dann aber überraschend die Vorwahlen in Missouri, Minnesota und Colorado an Santorum.

Insbesondere die konservative Parteibasis fremdelt mit Romney. Eine Vorentscheidung über den Herausforderer von Präsident Barack Obama im November dürfte beim sogenannten Super-Dienstag am 6. März fallen, wenn zehn Bundesstaaten gleichzeitig abstimmen.

(sda/kunb)