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Wirtschaft

Swissquote: Internetbank verdoppelt Reingewinn

Freitag, 24. Februar 2012, 8:30 Uhr

48,5 Prozent mehr Reingewinn als im Jahr davor. Ein kräftiges Wachstum für die Internetbank Swissquote, auch wenn dies unter dem Strich lediglich 31,4 Millionen Franken bedeutet. Um so mehr, als auch der Swissquote 2011 – wie anderen Banken – weniger neue Kundengelder zugeflossen sind.

Der Gesamtertrag der Anbieterin von Online-Finanzdiensten stieg um 22,7 Prozent auf 128 Millionen Franken. Dabei hätten alle Ertragssegmente – wenn auch in unterschiedlichem Masse – zum Wachstum beigetragen, heisst es in einer Mitteilung der Bank.

Bild Firmenlogo der Internetbank Swissquote.
Vor allem das Handelsgeschäft hat zum guten Ergebnis beigetragen. keystone

Haupttreiber für den besseren Gesamtertrag war das Handelsgeschäft. Dieses stieg um 64 Prozent auf 47 Millionen Franken. Dies sei vor allem auf die übernommene Bank ACM zurückzuführen, heisst es.

Weniger zulegen konnte der Kommissionsertrag, der nur leicht um 2,4 Prozent auf 64 Millionen Franken anstieg. Die allgemeine Verunsicherung der Kunden sei spürbar gewesen, teilt Swissquote mit.

Mehr Kunden – weniger Geld

Auch das Zinsengeschäft sei 2011 aufgrund der Währungssituation schwierig. Gleichwohl legte die Internetbank in diesem Segment um 28,4 Prozent auf 16 Millionen Franken zu. Insgesamt stieg der Betriebsgewinn um 17,9 Prozent auf 40 Millionen Franken.

Der Neugeldzufluss entwickelte sich im vergangenen Jahr gemäss Swissquote unterproportional. Mit 926 Millionen Franken floss Swissquote 37,3 Prozent weniger Neugeld zu als 2010. Dies sei noch in den budgetierten Erwartungen, erklärt Swissquote. Dafür konnte die Bank die Gesamtzahl der Konten um 9 Prozent auf knapp 187'500 steigern.

Im kommenden Jahr will der Finanzdienstleister weiter wachsen. Bei gleich bleibenden Marktvoraussetzungen gehe man von einer Zunahme des Ertrags und der Anzahl Kunden von 10 Prozent aus.

(sda/from)