Schweiz
Griechenland lässt in der Schweiz Bankkonten sperren
Im Kampf gegen die Steuerhinterziehung hat die Athener Staatsanwaltschaft drei Bankkonten in der Schweiz sperren lassen. Auf ihnen lägen 158 Mio. Euro, die dem Griechen Lavrentios Lavrentiadis gehören, bestätigt die Behörde entsprechende Angaben der «Handelszeitung».
Artikel bewerten
Artikel teilen
In Bern bestätigten sowohl die Bundesanwaltschaft wie auch das Bundesamt für Justiz (BJ) auf Anfrage von «SF Online», dass in dieser Sache noch kein Rechtshilfeersuchen aus Athen eingetroffen ist.
BJ-Sprecher Folco Galli wies aber darauf hin, dass auf ausdrückliches Ersuchen eines anderen Staates im Rahmen des Rechtshilfegesetzes vorläufige Massnahmen getroffen werden können. Die Athener Staatsanwaltschaft hat nach Angaben der «Handelszeitung» vom Donnerstag nun 3 Monate Zeit, ein Rechtshilfegesuch in der Sache einzureichen.
Am vergangenen Freitag, 17. Februar hat die Strafverfolgungsbehörde eine Anfrage an die Schweiz gerichtet, wie sie gegenüber «SF» bestätigt. Demnach habe die Bundesanwaltschaft in Bern bereits am folgenden Dienstag die Namen dreier Trusts geliefert, auf deren Konten das Geld aus Griechenland liegt. Die betreffenden Konten werden beim Zürcher Vermögensverwalter GHP Arbitrium geführt, bestäigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der «Tagesschau».
Ermittlungen wegen Betrugs
Lavrentiadis ist in seinem Heimatland in einen Wirtschaftsskandal verwickelt. Die von ihm kontrollierte Proton Bank musste im vergangenen Jahr vom griechischen Staat mit 900 Mio. Euro gerettet werden. Lavrentiadis und weitere Geschäftsleute sollen laut einem Untersuchungsbericht der griechischen Zentralbank zuvor von der Bank bis zu 700 Mio. Euro in andere Länder verschoben haben.
Die Staatsanwaltschaft in Athen ermittelt gegen Lavrentiadis wegen Betrugs und anderer Delikte bei Proton. Der Unternehmer weist seit Monaten alle Beschuldigungen zurück.
(sf/dpa/buet)
Meldungen im Tagesverlauf
- Fahrplan 2013: Mehr Sitzplätze in der SBB
- Schweizer Kunst bei Sotheby‘s
- Kamerunischer Stürmer für Sion
- Erdbeben in Norditalien: Opferzahl steigt
- Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
- Spion-Trojaner im Mail-Anhang
- Ringier stellt PresseTV ein – mehrere Entlassungen
- Migros deklariert Produkte aus besetzten Gebieten
- Venustransit am 6. Juni 2012
- Computer-Virus Flame – neue Dimension im Cyberkrieg
- Frühstart
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Im Glück: Donghua Li zeigt erstmals sein Baby
- Hitzfeld: «Nochmals an die Leistungsgrenze gehen»
- Annan pocht in Syrien auf «mutige Schritte»
- Vier Kandidaten wollen oberster Bauer werden


Erdbeben in Norditalien: Opferzahl steigt
Computer-Virus Flame – neue Dimension im Cyberkrieg
Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
Schweizer Kunst bei Sotheby‘s
Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
Ringier stellt PresseTV ein – mehrere Entlassungen
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
SP könnte Steuerabkommen kippen

















F. Egli
)
(fb_1787006141
Verfasst am: 24.2.2012 20:47
Unglaubliche Kumpanei der Regierung
In der Schweiz wird wirklich jedes... mehr
Zustimmen — 7 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 3 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
G. bossert, Safenwil
)
(fama
Verfasst am: 24.2.2012 12:02
Die unehrlichen Griechen....
Mit dem Finger auf die Unfähigkeit der... mehr
Zustimmen — 34 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 17 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
B. Hermann, Bern
)
(Macropis
Verfasst am: 24.2.2012 11:50
"Schweizer Guthaben eines reichen Unternehmers sperren lassen"
Wie ist es möglich,dass andere Staaten in... [1] mehr
Zustimmen — 24 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 50 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten