Wirtschaft
Sulzer: Viel Arbeit aber weniger Gewinn
Stolze 13,7 Prozent beträgt die Zunahme der Bestellungen im vergangenen Jahr. Dennoch hat der Industriekonzern Sulzer einen Gewinnrückgang von 7 Prozent hinnehmen müssen. Kein Grund zur Sorge für den neuen CEO Klaus Stahlmann.
Die tiefere Rentabilität bei Sulzer hat ihre Gründe: Während 2010 der Verkauf von Immobilien zusätzlich Geld in die Kasse des Industriekonzerns gespült hatte, belastete 2011 die Übernahme und Integration des schwedischen Pumpenherstellers Cardo Flow Solutions die Rechnung.
Dies wirkte sich auch auf den Betriebsgewinn (Ebit) aus. Er ging um 10,4 Prozent auf 364,1 Millionen Franken zurück, wie Sulzer mitteilte. Der Umsatz erreichte 3,58 Milliarden Franken und stieg damit trotz negativen Einflusses des starken Frankens auf die Konzernrechnung von Sulzer um 17,2 Prozent.
Solides Wachstum im Auge
Ohne die Währungsumrechnungseffekte wäre der Umsatz sogar auf über 4 Milliarden Franken zu liegen gekommen, so Sulzer. Ebenfalls einen deutlichen Anstieg verzeichnete Sulzer wie bereits im Januar mitgeteilt beim Bestellungseingang, der mit 3,57 Milliarden Franken den Vorjahreswert um 13,7 Prozent überflügelte.
Fürs angelaufene Jahr rechnet der Sulzer-Konzern trotz anhaltenden Unsicherheiten über den Konjunkturverlauf mit einem moderaten Wachstum und einer weiterhin soliden Rentabilität. Für zusätzlichen Umsatz sorgen wird zudem die 2011 gekaufte Cardo Flow Solutions.
Neuer CEO ab Oktober
Seit Dienstag ist ausserdem auch klar, wer Sulzer nach dem Rücktritt von Ton Büchner Ende Oktober 2011 führen wird. Der Verwaltungsrat hat Klaus Stahlmann zum neuen Konzernchef ernannt.
Der 51-Jährige war 2007 bis 2011 im Top-Management des deutschen Fahrzeugbauers MAN tätig, wo er im Februar 2011 den Hut nahm, weil im Zuge einer Korruptionsaffäre gegen ihn ermittelt wurde. Das Verfahren wurde inzwischen eingestellt.
(sda/from)
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V. Eberhard
)
(veberhard
Verfasst am: 23.2.2012 13:02
Stahlmann
Ich habe in der MAN in Zürich gearbeitet als... mehr
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