Inhalt

Neue Datenschutzbestimmungen für Apps

Donnerstag, 23. Februar 2012, 3:52 Uhr

Sechs der grössten App-Store-Betreiber haben sich verpflichtet, die Privatsphäre von Nutzern besser zu schützen. Dadurch sollen unkontrolliert datensaugende Programme auf Smartphones und Tablet-Computern künftig der Vergangenheit angehören.

Mehr zum Thema

Artikel bewerten

  • Durchschnittliche Bewertung: 5
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Artikel teilen

Die kalifornische Generalstaatsanwältin Kamala Harris verkündete die Vereinbarung mit Apple, Google, Microsoft, dem RIM, Hewlett-Packard und Amazon.

Bild Apps auf Tablet-Computer
Apps-Nutzer dürfen künftig besseren Datenschutz erwarten. keystone/symbolbild

Demnach muss künftig jede App bestimmte Datenschutz-Standards erfüllen. Dazu gehört vor allen Dingen, dass der Nutzer darüber aufgeklärt wird, welche Daten von ihm gesammelt werden und was damit geschieht. Bislang passiere dies nur in den seltensten Fällen, erklärte Harris.

Erst kürzlich war aufgeflogen, dass die App des Online-Netzwerks Path die Adressbücher von iPhones anzapfte und die Daten zum Server des Unternehmens übertrug – ohne Wissen des Nutzers. Auch weitere Apps gerieten nachfolgend in Verruf. Apple sah sich veranlasst, den Zugriff auf Kontaktlisten nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers zu ermöglichen.

(sda/weis)

Kommentare aktiv...
Dieser Artikel wurde archiviert. Die Kommentarmöglichkeit wurde deshalb deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Interesse.